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Saisoneröffnungsfahrt des Lehrwesens im Skibezirk Westerwald nach Hintertux
Seit mehr als 50 Jahren markiert die Saisoneröffnungsfahrt des Lehrwesens im Skibezirk Westerwald nach Hintertux einen festen Höhepunkt im Jahreskalender.
Die Teilnehmenden wurden mit perfektem Winterambiente empfangen: Neuschnee, bestens präparierte Pisten und strahlender Sonnenschein boten ideale Bedingungen für einen gelungenen Start in die Saison.
Im Mittelpunkt standen die Fortbildung für bestehende ÜbungsleiterInnen, Techniktraining für Gäste sowie der Basislehrgang, der den ersten Teil der Ausbildung zur:m DSV-ÜbungsleiterIn bildet. Diese Qualifikation entspricht der DOSB C-Lizenz in der Sportart Ski alpin. Insgesamt 95 Teilnehmende nahmen an der Fahrt teil, darunter acht Jugendliche aus dem Westerwald, die motiviert in ihre Ausbildung gestartet sind. Begleitet und geschult wurden die Gruppen von einem erfahrenen Team aus zwölf AusbilderInnen des Skiverband Rheinland. Der Skibezirk Westerwald ist einer von zwei Bezirken innerhalb des Verbands und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Nachwuchsentwicklung und ÜbungsleiterInnenausbildung im Schneesport.
Bestens vorbereitet geben die fort- und ausgebildeten ÜbungsleiterInnen ihre Begeisterung für den Wintersport an die Mitglieder der aktiven Skivereine in der Region weiter – ob am Skilift im Westerwald oder auf Vereins- und Schulausfahrten in die Alpen. So trägt die Saisoneröffnungsfahrt nicht nur zur eigenen Weiterbildung bei, sondern stärkt nachhaltig das Angebot und die Qualität der Skikurse in der gesamten Region.
Weitere Infos zum Fahrtenprogramm finden Sie auf der Website des Skiverband Rheinland: https://skiverband-rheinland.de/wp/lehrgaenge/
Die Saisoneröffnungsfahrt findet in 2026 wie bewährt über den ersten Advent statt.
(Eingesetzte Ausbilderinnen auf dem Bild: Michelle Künkler, Emely Jung, Sandra Roth und Marcel Pott vom Skiclub Bad Marienberg-Unnau e.V.; Anna Röttger, Julia Röttger, Markus Röttger und Dominik Feldmann vom WSV Salzburger Kopf e.V.; Bertram Stausberg und Carsten Münch vom Skiclub Wissen e.V.; Martin Zülch und David Schnell, Mitglieder in Vereinen des Skibezirk Eifel-Hunsrück)
Fotocredits: Julia Röttger
Spannendes Eröffnungsrennen des Skibezirks Westerwald in Landgraaf, Niederlande
Am vergangenen Wochenende fand das alpine Bezirkseröffnungsrennen des Skibezirks Westerwald statt. Austragungsort war das bekannte SnowWorld in Landgraaf in den Niederlanden, das mit seiner Piste und den dort herrschenden Schneebedingungen perfekte Voraussetzungen für das Rennen bot.
58 Athleten im Alter von 5 bis 57 Jahren reisten aus Deutschland und den Niederlanden an, um in den Disziplinen des alpinen Skisports ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Abfahrt forderte von den Rennläufern sowohl Technik als auch Schnelligkeit.
Bei den jüngeren Teilnehmern zeigten sich vor allem die Nachwuchstalente des Skibezirks Westerwald stark. Besonders bemerkenswert war die Leistung von Charlie Groth, Jg. 2020 vom SC Bad Marienberg Unnau, der in seiner Altersklasse den ersten Platz mit 1,76 Sekunden Vorsprung auf den zweiten errang und die Zuschauer mit seiner Fahrt begeisterte. Johanna Sill, SC Höhn, verpasste in der Gruppe U12 nur knapp den ersten Platz. Für Kjell Maaß, SC Höhn zahlte sich das Training im Sommer aus. Er belegte den ersten Platz in der Gruppe Schüler U16. Ebenso belegte in dieser Gruppe Paul Benno Klöckner, SC Bad Marienberg Unnau einen sehr guten dritten Platz. Johanna Löw, SC Bad Marienberg Unnau, fuhr in der sehr starken und schnellen Gruppe der Jugend und Aktiven und belegte hier einen guten 7. Platz. Auch bei den älteren Teilnehmern, darunter einige erfahrene Ski-Asse im Alter von über 50 Jahren, war das Niveau hoch und die Konkurrenz groß.
Das Bezirkseröffnungsrennen zeigte einmal mehr, wie vielseitig der alpine Skisport ist. Die Teilnehmer erstreckten sich über alle Altersgruppen und Leistungsniveaus, von den jüngsten Talenten bis zu den erfahrenen Veteranen des Skisports. Diese Vielfalt sorgte für ein spannendes Renngeschehen und eine großartige Atmosphäre, sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer.
„Das Bezirkseröffnungsrennen ist ein wichtiger Bestandteil unserer jährlichen Saisonvorbereitung und ein großartiges Event für alle Teilnehmer“, so Torsten Henrich, Sportwart alpin des Skiverband Rheinland, der bei der Organisation des Bezirksrennens maßgeblich unterstützend mitwirkt. „Es gibt nicht nur den jungen Athleten eine Plattform, sich zu messen und weiterzuentwickeln, sondern auch den älteren und erfahreneren Fahrern die Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu behaupten. Es freut uns, dass das Rennen auf internationaler Ebene so gut angenommen wurde.“
Mit dem erfolgreichen Bezirkseröffnungsrennen in Landgraaf startet der Skibezirk Westerwald in die Wintersaison. Weitere Wettbewerbe und Trainingsmaßnahmen stehen bereits auf dem Programm. Der Bezirk blickt auf ein ereignisreiche Saison 2025-2026 im alpinen Skisport und freut sich auf die kommenden Herausforderungen. K.Henrich, Jugendwartin SBWW
Jährliche Fortbildung von Kampfrichtern - Ehrungen des Landesverbandes für langjährige Ehrenamtler
Am Freitag, 21. November 2025 tagten die Kampfrichter des Skibezirk Westerwald (umfasst die Landkreise AK, NR, RL, WW) zur jährlichen Fortbildung in der Skihütte auf dem Salzburger Kopf in Stein-Neukirch.
Eine Besonderheit ist vorweg zu erwähnen, denn die Tagung wurde von den im vergangenen Sommer neu gewählten Amtsträgern Heiko Maaß (Kampfrichterobmann Skibezirk Westerwald) und Ralf Siefert (Kampfrichterreferent Skiverband Rheinland) gehalten.
Deren Vorgänger, Karl-Josef „Karli“ Henrich und Konrad Klein hatten die Ämter jahrzehntelang vorher mit sensationeller Motivation ausgeführt und konnten sie bei den Neuwahlen im Sommer nur mit viel Überwindungsgeist abgeben.
Der Generationenwechsel in den Ämtern wurde nach Abschluss der Tagung von den beiden neuen „Rentnern“ sehr gelobt.
In der Tagung selbst wurde über Änderungen von Regularien der Deutschen und Internationalen Wettkapfordnungen im Skisport unterrichtet.
Im Sommer 2025 konnten 5 Kampfrichter aus dem Bezirk zu „Zeitnehmern“ (früher EDV-Kampfrichter) weitergebildet werden und erfüllen damit die zweithöchste Ausbildung im Deutschen Skiverband.
Erfreulicherweise senkt sich der Altersschnitt der lizenzierten Kampfrichter, da auch acht neue Kampfrichter im vorletzten Jahr eine neue Lizenz abgeschlossen haben.
Das zweitwichtigste Highlight der Tagung (nach dem vom Gastgeber „WSV Salzburger Kopf e.V. organisierte Tagungsort im Gebäude des Hütten- und Heimatvereins mit grandiosem Catering) waren die Ehrungen von langjährig aktiven Kampfrichtern.
Der Vizepräsident des Skiverband Rheinland, Daniel Born, gleichzeitig selbst Kampfrichter, hielt eine kurze Laudatio für die anwesenden Akteure und machte einen Zeitsprung in die Vergangenheit. Für einige Ehrenämtler war Dank und Anerkennung seitens des Verbanes fällig, weil für Jahre- und Jahrzehntelanges Engagement die angemessenen Tribute gezollt werden müssen.
Mit dem Ehrenbrief der Skiverband Rheinland wurden Elke Seekatz-Pitton und Jens Pitton für ihre Verdienste um den Skisport geehrt.
Markus Betz und Ulrike Schwarz (stv. Kampfrichterobfrau des Bezirks) wurden mit der Ehrennadel in bronze ausgezeichnet. Ebenso wie Torsten Henrich, der nicht nur als Kampfrichter aktiv ist, sondern auch seit 2009 der alpine Sportwart im Skiverband Rheinland und Organisator der „Gerlos-Woche“ ist.
Die „Gerlos-Woche“ ist eine Rennveranstaltung des Skiverband Rheinland, bei der an 5 Rennen in 5 Tagen jährlich um Ostern ca. 1.200 Rennläufer teilnehmen. Diese Veranstaltung hat damit eine gewisse Einzigartigkeit und Anerkennung im deutschen Skisport.
Für die besonderen Verdienste von Thorsten Henrich waren sich Vorstand und Ehrenrat des Skiverband Rheinland bereits im vergangenen Sommer einig, dass es einer besonderen Würdigung bedarf. So wurde der „Ehrenbrief“ übersprungen und direkt die Ehrennadel in Bronze verliehen.
Einen größeren Zeitsprung gab es zur höchsten Ehrung des Abends. Klaus Oppermann konnte fast auf den Tag genau auf seine 45-jährige Tätigkeit als Kampfrichter zurückblicken. Für diesen besonderen Verdienst am Skisport im Skiverband Rheinland wurde er mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Neue Kandidaten für die Ausbildung zum Kampfrichter im Skisport stehen bereits in den Startlöchern.
Skisaison in Rheinland-Pfalz beginnt
Bereits am vergangenen Freitag, 21. November 2025 hat der erste Skilift in Rheinland-Pfalz geöffnet.
Am Salzburger Kopf bei Stein-Neukirch hat Frau Holle in der vergangenen Woche ausreichend Naturschnee beschert, dass die Ehrenamtlichen Akteure aus dem knapp 600 Mitglieder zählenden Wintersportverein Salzburger Kopf e.V. als erste in dieser Saison den Wintersportbetrieb am vereinseigenen Skilift am Salzburger Kopf aufnehmen konnten.
Der Saisonstart lag dieses Jahr damit vor den prädestinierten Skigebieten der Alpen. Vermutlich als erstes Skigebiet in Rheinland-Pfalz, wohlmöglich sogar als erstes in Deutschland für diesen Winter.
Rund 3.000 Wintersportbegeisterte aus der Region und auch weit darüber hinaus besuchten am Wochenende den Salzburger Kopf im Hohen Westerwald zum Skifahren, Snowboarden, Schlitten fahren, Langlauf und weiteren Wintersportmöglichkeiten, die der Verein, der in diesem Jahr sein 55-jähriges Bestehen feierte, bietet.









